Im Internet bin ich auf ein Rezept für Berliner Pfannkuchen gestoßen und vielleicht möchte ja der ein oder andere seine Kunden mit selbstgemachten Berlinern überraschen.
Was wir dazu brauchen ist ein Fettbackgerät und diverse Zutaten
Hier die Einkaufsliste für ca. 12 Berliner: 250 ml Milch, ein Würfel Hefe, 400 g Mehl, 140 g Haferflocken, 50 g Butter, 2 große Eier und eine Prise Salz
Wie üblich bei Hefeteigen muss zunächst die Milch erwärmt werden, um danach die Hefe in ihr aufzulösen. Das kennt man vom Kuchen backen.
Nun wird die aufgelöste Hefe zusammen mit den anderen oben aufgeführten zutaten in eine Schüssel gegeben und kräftig geknetet, bis alles zu einer homogenen Masse geworden ist.
Danach sollte man das Ganze abdecken und dem Teig 15 Minuten zum Gehen geben.
Wer über eine Lebensmittelspritze verfügt, kann nun den Teig auf zwei Finger dicke ausrollen. Alle anderen, müssen den Teig in zwei Hälften teilen und diese Fingerdick ausrollen.
Nun werden mit einem Glas auf den Teighälften Kreise ausgestanzt. In die Mitte der Kreise der einen Teighälfte geben jene Leute ohne Spritzen die Füllung, also z. B. Marmelade. Daran wird die andere Hälft draufgepackt. Der Verschnitt zwischen den Gläser-Kreisen kann nach dem ausstanzen wieder zusammengeknetet und erneut ausgerollt werden, um noch mehr Berliner aus dem Teig zu holen.
Die rohen Berliner lässt man nun weitere 30 Minuten gehen, um sie danach in das Fettbackgerät zu tun. Dort werden Sie gebacken, bis sie richtig schön braun sind. Temperaturen von mehr als 165°C sollte man dabei vermeiden.
Zum Schluss werden die Berliner aus dem Fettbackgerät entnommen, man lässt sie auf Küchenpapier abtropfen und dann kann auch schon Puderzucker auf sie gestreut werden oder eine Glasur auf sie gestrichen werden.
Günstige Friteusen
Mittwoch, 2. Mai 2012
Montag, 12. März 2012
Wenn die Pommes am Fritierkorb kleben
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| Fritierkorb von Catering Royal |
Man sollte ja meinen Fritieren sei einfach. Aber auch beim simplen Fritieren von Pommes kann durchaus ein Problem auftreten.
Zum Beispiel ist es schon vorgekommen, dass die Pommes gerne ab Fritierkorb kleben bleiben und wenn man nach dem Fritieren versucht diese Pommes vom Korb zu trennen ist das Ergebnis vor allem eine Menge Matsch. Was also tun?
Der Trick ist ganz simpel, fällt allerdings unter die Kategorie muss man drauf kommen oder wissen.
Zunächst mal sei angemerkt, dass Pommes hohe Temperaturen beim Fritieren mögen. 170 ° C sind hier allgemeiner Konsens, alles darunter kann den besagten Effekt unterstützen. Der wirkliche Trick jedoch ist es, den Fritierkorb zwischendurch aus der Friteuse zu nehmen und die Pommes zu schütteln, so dass die unteren nach oben wandern. Damit ist man vor am Fritierkorb klebenden Pommes definitiv gefeilt.
Freitag, 24. Februar 2012
Kunst und Friteuse
Als Künstler muss man schon reichlich verschroben sein. Wenn man verschroben genug ist, findet man sogar in der Friteuse ein Kunstobjekt.
Verschroben genug dafür ist z. B. der Aktionskünstler Matthias Schamp. Selbiger eröffnet auf diversen Kunstausstellungen und an diversen Orten gerne mal eine Frittenbude, den sogenannten „Mythos Grill“. Selbiger ist zwar nur sporadisch geöffnet, aber wenn dies der Fall ist, gibt es Pommes umsonst. - Was will man mehr.
Der Name entstammt übrigens einem alten Jugendtraum von Herr Schamp. Dieser hatte den Namen einer Frittenbude versehentlich falsch entziffert und statt „Mykonos-Grill“ „Mythos-Grill“ gelesen. Daraus entstand der Gedanke, dass wenn einmal eine Frittenbude besitzen würde, diese auf alle Fälle Mythos-Grill heißen musste. Gesagt, getan und so zieht der Mythos Grill seither durch die Lande.
Dienstag, 31. Januar 2012
Die Fritöse
Nein ich habe mich nicht verschrieben. Es geht um „die Fritöse“. Diese Schreibweise ist ziemlich intuitiv und wird, das lässt sich an gewissen Statistiken empirisch belegen, ziemlich oft verwandt. Die Fritöse wird man so natürlich nicht im Duden finden. Ganz so weit hat es die Rechtschreibreform dann doch nicht getrieben. Das ändert jedoch nichts an der Popularität dieser Schreibweise.
Wer sich bis hier hin gefragt hat, was an Fritöse denn so seltsam sei, den will ich nicht länger auf die Folter spannen. Fritöse kommt eigentlich aus dem französischen und wird daher mit eu geschrieben. Vor der Rechtschreibreform lautete das Wort folglich Friteuse, nach der Rechtschreibreform wurde der Fritöse ein t geschenkte, so das sie jetzt auf den Namen Fritteuse hört. Das neue t erklärt sich dabei durch die Ableitung von den guten alten Fritten, welche schon immer mit zwei t geschrieben wurden.
Wenn man ehrlich ist, dann sieht Fritteuse bzw. Friteuse viel schöner aus als Fritöse. Zurückzuführen ist dies auf diesen furchtbar unansehnlichen Buchstaben Ö. Das Ö vereint zwei Dinge. Ein fettes O mit zwei kitschigen Punkten darüber. Es ist also fett und kitschig zugleich.
Wenn es nach mir ginge, sollte man das Ö völlig abschaffen und gänzlich durch eu ersetzen. Dann sieht das deutsche Schriftbild viel scheuner(!) aus und niemand wird mehr aus lautmalerischen Gründen Friteuse mit Ö schreiben.
Es gilt eine entsprechende Petition beim Bundesbildungsministerium einzureichen. Sofern sich jemand dazu berufen sieht, bin ich gerne bereit ihn zu feurdern(!) indem ich durch einen hiesigen Aufruf dafür Sorge trage das die neutige(!) Zahl an Unterschriften zusammenkommt.
Rafft euch auf. Die Politik hat schon weitaus bleuderes(!) beschlossen, als eine Rechtschreibung, die wirksam verhindert, dass Leute Fritteuse mit Ö schreiben.
Montag, 19. Dezember 2011
Sicheres Fritieren
Beim benutzen einer handelsüblichen Friteuse sollte man schon beim Kauf Wert auf Sicherheit legen. Eine einfache Bedienung sowie die hochwertige Verarbeitung des Geräts sollten beim Kauf im Vordergrund stehen. Kleinigkeiten wie Überhitzungsschutz, regelbares Thermostat mit Temperaturkontrollleuchte, sowie ein Kondenswasserauffangbehälter im Deckel(welcher möglichst über ein Sichtfenster verfügen sollte)sind gute Kontrollmöglichkeiten bei der Nutzung. Der innenliegende Korb sollte bei geschlossenem Deckel aus dem Fett gehoben werden können um evtl. Ölspritzer zu minimieren(auch hierfür ist das Sichtfenster im Deckel zur kontrolle durchaus sinnvoll).
Bei der Platzierung der Friteuse sollte man immer darauf achten, einen ebenen und hitzebeständigen Untergrund zu wählen und dabei sicherheitshalber etwas Abstand zu umliegenden Elektrogeräten zu lassen. Man sollte eine Friteuse allerdings nie unter einer eingeschalteten Dunstabzugshaube verwenden! Beim fritieren sollte man ausschließlich hochsiedende Fette verwenden, kein normales Haushaltsöl! Bei der Nutzung muss darauf geachtet werden, niemals mit Wasser in die Nähe des erhizten Fettes zu kommen da es so schnell zu einer Fettexplosion kommen kann.
Sollte trotz allen Vorsichtsmaßnahmen dennoch dazu kommen muss man beachten, dass man Fettbrände niemals mit Wasser löschen darf (s.o.)! Laut öffentlicher Meinung sollte der Brand durch Sauerstoffentzug (durch Abdecken oder löschen mit Feuerlöschern der "Brandklasse F") sowie der sofortigen Abschaltung des Gerätes erfolgen.
Bei der Platzierung der Friteuse sollte man immer darauf achten, einen ebenen und hitzebeständigen Untergrund zu wählen und dabei sicherheitshalber etwas Abstand zu umliegenden Elektrogeräten zu lassen. Man sollte eine Friteuse allerdings nie unter einer eingeschalteten Dunstabzugshaube verwenden! Beim fritieren sollte man ausschließlich hochsiedende Fette verwenden, kein normales Haushaltsöl! Bei der Nutzung muss darauf geachtet werden, niemals mit Wasser in die Nähe des erhizten Fettes zu kommen da es so schnell zu einer Fettexplosion kommen kann.
Sollte trotz allen Vorsichtsmaßnahmen dennoch dazu kommen muss man beachten, dass man Fettbrände niemals mit Wasser löschen darf (s.o.)! Laut öffentlicher Meinung sollte der Brand durch Sauerstoffentzug (durch Abdecken oder löschen mit Feuerlöschern der "Brandklasse F") sowie der sofortigen Abschaltung des Gerätes erfolgen.
Dienstag, 20. September 2011
Die Friteuse Vielseitigkeit pur Teil 2
Bei Recherchen im Internet bin ich wieder in Sachen kreatives Fritieren fündig geworden. Offenbar kann man die Marsriegel, die wird letztes Mal vorgestellt haben noch toppen. In diesem Artikel wird von einem Magazinbeitrag berichtet, in dem eine Redaktion offenbar ihrer Kreativität freien Lauf ließ. Erfolgreich fritierten sie dabei Erdnüsse, Erdbeeren, pochierte Eier, Bananen, Kartoffelbrei, Käsekuchen und einige andere Lebensmittel, die man sonst eher selten in Friteusen sieht.
Am spannensten aber ist die Kategorie der Lebensmittel, die man lieber nicht fritieren sollte. Dazu zählen Erdnussbutter, Wassermelone, Gurken oder Leberwurst, die sich vermutlich in Steinkohle verwandelten. Der größte Fehler, den man jedoch begehen kann, ist der Versuch Marshmallows zu fritieren. Selbige explodieren nämlich im Fett.
Manchen Leuten sollte man die Friteuse offenbar lieber wegnehmen…
Am spannensten aber ist die Kategorie der Lebensmittel, die man lieber nicht fritieren sollte. Dazu zählen Erdnussbutter, Wassermelone, Gurken oder Leberwurst, die sich vermutlich in Steinkohle verwandelten. Der größte Fehler, den man jedoch begehen kann, ist der Versuch Marshmallows zu fritieren. Selbige explodieren nämlich im Fett.
Manchen Leuten sollte man die Friteuse offenbar lieber wegnehmen…
Mittwoch, 17. August 2011
Von doppelten T’s in der Friteuse
Es war im Jahre 1996, als diverse Politiker beschlossen, dass die aktuellen Schreibweisen diverser Worte nicht mehr genehm seien. Das Produkt dieses Beschlusses war eine Rechtschreibreform, die in den laufenden Jahren für viel Wirbel sorgen sollte. Neben unterschiedlichen Einführungszeitpunkten in verschiedenen Bundesländern, die zu Kuriositäten wie doppelten Straßenschildern führten (einmal mit ss einmal mit ß). Agierten auch Schwergewichte der Medienbranche gegen diese Reform, allen voran FAZ und NZZ gefolgt von Spiegel, Welt und Bild. Die Reform versank folglich im Chaos und so bedurfte es einer Reform der Reform, die die schlimmsten Missstände beseitigte.
Auch heute gibt es dennoch ein paar Überbleibsel, deren Regulierung sich jedem Sinn entzieht. Da wäre zum einen das triviale Beispiel „Bus“, der trotz kurzen u auch nach neuer Rechtschreibung immernoch mit einem statt mit zwei S geschrieben wird. Dies hat seinen Grund natürlich im Ursprung des Wortes. Denn Omnibus ist Latein und die Römer kannten keine Spielchen mit doppelten S-Lauten.
Der für uns relevante Fall ist die Friteuse. Die Friteuse wurde nach alter Rechtschreibung mit einem t geschrieben, genauso wie das Verb fritieren. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund meinten die Herren aus der Kommission dies ändern zu müssen und der Friteuse ein weiteres T zu genehmigen. Offenbar in der festen Überzeugung, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Friteuse mit einem kurzen I ausspricht. Seither kursieren beide Schreibweisen mehr oder weniger parallel, wobei defacto nach neuer Rechtschreibung nur Fritteuse die gültige Schreibweise darstellt.
Wir bedienen uns hier dennoch einer Hausorthographie und bleiben bei Friteuse. Ungeachtet der gültigen Regulierung. Hausorthographien gibt es seit der Reform übrigens auch bei NZZ und FAZ, man kann sich also in Prominenter Gesellschaft fühlen.
Auch heute gibt es dennoch ein paar Überbleibsel, deren Regulierung sich jedem Sinn entzieht. Da wäre zum einen das triviale Beispiel „Bus“, der trotz kurzen u auch nach neuer Rechtschreibung immernoch mit einem statt mit zwei S geschrieben wird. Dies hat seinen Grund natürlich im Ursprung des Wortes. Denn Omnibus ist Latein und die Römer kannten keine Spielchen mit doppelten S-Lauten.
Der für uns relevante Fall ist die Friteuse. Die Friteuse wurde nach alter Rechtschreibung mit einem t geschrieben, genauso wie das Verb fritieren. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund meinten die Herren aus der Kommission dies ändern zu müssen und der Friteuse ein weiteres T zu genehmigen. Offenbar in der festen Überzeugung, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Friteuse mit einem kurzen I ausspricht. Seither kursieren beide Schreibweisen mehr oder weniger parallel, wobei defacto nach neuer Rechtschreibung nur Fritteuse die gültige Schreibweise darstellt.
Wir bedienen uns hier dennoch einer Hausorthographie und bleiben bei Friteuse. Ungeachtet der gültigen Regulierung. Hausorthographien gibt es seit der Reform übrigens auch bei NZZ und FAZ, man kann sich also in Prominenter Gesellschaft fühlen.
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